Die Informationen werden erhoben.
Bitte haben Sie etwas Geduld.
randomBild
News

Suche

Neuigkeiten aus dem Labor

 

 



06.06.2017 LgM-Fachinformationen: Leaky Gut - der duschlässige Darm

.... Allergien, Unverträglichkeiten, Malabsorptionsstörungen, In-toleranzen, alles Begriffe, die entweder in der Anamnese oder in Gesprächen unter Medizinern sowie in der Literatur benutzt werden. Sie alle meinen die Reaktion auf Nahrungsmittel, die allerdings der eigentlichen physiologischen Problematik nicht entsprechen. Reaktionen auf Nahrungsmittel können diverse Ursachen und unterschiedliche physiologische Abläufe im Or-ganismus aufweisen. Eine Allergie auf Weizen ist etwas anderes als eine physiologische Unverträglichkeit von Weizen....

Den kompletten Artikel finden Sie als PDF-Datei zum Ausdrucken im Download.


26.05.2017 LgM Aktuell: NEU Chrom im Serum

Neu in der Laborgemeinschaft Chrom im Serum

Chrom ist für den menschlichen Stoffwechsel ein essentielles Spurenelement, welches sich hauptsächlich in Leber, Milz, Knochen, Fett und Muskeln findet.
Chrom hat viele wichtige Funktionen im Körper.
In seiner dreiwertigen Form spielt Chrom beim Stoffwechsel von Kohlehydraten, speziell bei der Aufnahme von Zucker (Glukosetoleranz), eine wichtige Rolle. Es regelt den Blutzuckerspiegel – ohne Chrom ist Insulin wirkungslos.
In Deutschland ist nahezu jeder zehnte Bundesbürger Diabetiker. Tendenz steigend.
Bei Diabetikern werden verminderte Chromwerte im Blut und eine vermehrte renale Chromausscheidung festgestellt. Chrommangel wird unter anderem mit Hyperglykämie, kardiovaskulären Erkrankungen, Arteriosklerose, Gewichtsverlust, peripherer Neuropathie und mentalen Verwirrungen in Verbindung gebracht. Es kommt zu Diabetes-ähnlichen Symptomen mit erhöhter Konzentration von Glukose, Insulin, Triglyceriden und Cholesterin im Blut.
Im Gegensatz dazu zeigt sich bei ausreichender Chromversorgung eine um das achtfache erhöhte Aktivität der Tyrosin-Kinase des Insulinrezeptors.
Neuere Studien mit Diabetikern konnten zeigen, dass Chromhefe-Präparate die HbA1c-Werte und die Nüchternblutzucker-Werte signifikant senken können. Außerdem können die blutzuckersenkenden Effekte von Insulin oder Antidiabetika potenziert werden. Bei einer Therapie mit Chrompräparaten ist daher eine engmaschige Blutzuckerkontrolle anzuraten.

Probenmaterial: Serum

Die Bestimmung wird täglich durchgeführt.

Diese Informationen finden Sie als PDF-Datei zum Ausdrucken im Download.

Hinweise zur Abrechnung finden Sie im Bereich Abrechnungsinfos (Mitgliederbereich) auf dieser Website.


09.05.2017 LgM-Aktuell: NEU Wachstumshormon im Serum

Neu in der Laborgemeinschaft Wachstumshormon (Somatotropin / STH / HGH) im Serum

Somatotropin, unser Wachstumshormon, wird im vorderen Anteil der Hirnanhangdrüse (Hypophyse) gebildet. Jede Zelle des Körpers hat Rezeptoren für das Wachstumshormon. Es ist eines der wichtigsten Hormone des Körpers und greift regulierend in nahezu allen Funktionskreisen ein.
Wie z.B.:
• Zellwachstum und Regeneration
• Wundheilung
• Aufbau der Muskeln
• Fettabbau
• Festigkeit der Knochen
• Gehirnfunktion und Gehirnleistung

Damit die Hirnanhangsdrüse das Wachstumshormon ins Blut abgibt, müssen im übergeordneten Gehirnbereich, dem Hypothalamus spezifische Reize ankommen. Der wichtigste Stimulus für die Ausschüttung ist der normale Nachtschlaf.
Neuere Forschungen haben ergeben, dass intensive Belastungen, wie Krafttraining, Ballsport und Wandern für einen Hormonschub sorgen. Aminosäuren, wie Tryptophan oder Arginin unterstützen ebenfalls die Ausschüttung von Somatotropin.
Das Wachstumshormon mag psychischen Stress überhaupt nicht. Auch eine Ernährung mit „falschen“ Kohlehydraten führt über die Bildung von Somatostatin (Bauchspeicheldrüse und Hypophyse) zu einer Beeinträchtigung der Ausschüttung. Abendliches Fasten ein bis zweimal pro Woche sowie eine kohlehydratarme Abendmahlzeit wirken sich positiv auf die nächtlich ausgeschüttete STH-Menge aus. Nikotin stimuliert die STH-Ausschüttung. Das ist auch einer der Hauptgründe, warum viele Menschen nach einem Rauchstopp mit einer Gewichtszunahme zu kämpfen haben.
Das Wachstumshormon wirkt im Organismus anabol. Daher ist ein Mangel an STH gleichzusetzen mit den Symptomen einer katabolen Stoffwechsellage. Diese sind unter anderem: Fettleibigkeit, Herzschwäche, Hirngefäßerkrankungen, Osteoporose, Arteriosklerose, Gedächtnisschwäche, Demenz, Diabetes mell., Infarkte und einer verringerten Lebenserwartung.

Die Bestimmung wird täglich durchgeführt.

Hämolytische Proben und Seren von Schwangeren können nicht bestimmt werden.

Probenmaterial: Serum

Diese Informationen finden Sie als PDF-Datei zum Ausdrucken im Download.

Hinweise zur Abrechnung finden Sie im Bereich Abrechnungsinfos (Mitgliederbereich) auf dieser Website.


08.05.2017 Die LgM auf Facebook (von: 08.05.2017 bis: 30.05.2017)

Wir sind nun auch auf Facebook!

Damit Sie auch über die sozialen Netzwerke immer auf dem Laufenden bleiben, was es neues aus der Laborgemeinschaft gibt, sind wir nun auch bei Facebook vertreten.

Hier informieren wir Sie über neue Untersuchungen, Fortbildungen, interessante Artikel und vieles mehr. Folgen Sie uns und empfehlen Sie uns gerne weiter.

https://www.facebook.com/lgmhh.de/




19.04.2017 LgM-Aktuell: NEU Serotonin im Serum

Neu in der Laborgemeinschaft Serotonin ("Glückshormon") im Serum

Serotonin (5-Hydroxytryptamin) ist ein Abbauprodukt im Tryptophan Stoffwechsel, an dessen Ende die 5-Hydroxyindolessigsäure (5-HIES) steht. Die Serotoninbestimmung ergänzt somit den diagnostischen Pfad der mit der Tryptophan-Bestimmung beginnt und zunächst mit der Serotonin-Bestimmung bei uns in der LgM endet.

Serotonin spielt bei einer Vielzahl von Körperfunktionen eine entscheidende Rolle:
- Herz-Kreislauf-System
- Blutgerinnung
- Magen-Darm-System
- Auge
- Zentralnervensystem

Am bekanntesten ist seine Wirkung auf das Zentralnervensystem und hier wiederum auf:
- Stimmung
- Schlaf-Wach-Rhythmus
- Appetit
- Schmerz
- Sexualverhalten sowie die Temperaturregulation.

Unser Umgang mit ganz normalen täglichen Belastungen wird ebenfalls vor allem von Serotonin bestimmt. Seine chemischen Moleküle steuern uns rund um die Uhr, selbst noch im Schlaf. Voraussetzung ist, dass sie in ausreichender Dosierung vorhanden sind. Falls nicht, werden wir ein Opfer der unkontrollierten Übertreibung. Ob wir uns hemmungslos verlieben, ob zwanghafte Esssucht uns beherrscht oder unbegründete Ängste uns gefangen halten – jedes Mal hat dieses Ausgleichssystem versagt.
Besonders belastend ist ein Überschwang düsterer Empfindungen. Eine sogar behandlungsbedürftige Depression bedroht etwa jede achte bis zehnte Person im Laufe des Lebens. Die innere Leere legt sich wie Mehltau auf alle Lebensbereiche. Häufig machen sich organische Beschwerden früher und deutlicher bemerkbar als seelische Faktoren. Müdigkeit, Schlafstörungen bis zur Schlaflosigkeit, Muskelschmerzen, Migräne gelten als typische Begleiterscheinungen.
Fast immer ist auch der Magen-Darm-Bereich betroffen. Denn Serotonin ist in der Regel in drei Bereichen besonders aktiv: im Gehirn, in den Blutplättchen (Thrombozyten) und in den Schleimhäuten des Verdauungstraktes. Reizdarmsymptome könnten ebenfalls ein Hinweis auf generellen Serotoninmangel sein.

Die Bestimmung wird zunächst einmal / Woche durchgeführt.

Probenmaterial: Serum

Diese Informationen finden Sie als PDF-Datei zum Ausdrucken im Download.

Hinweise zur Abrechnung finden Sie im Bereich Abrechnungsinfos (Mitgliederbereich) auf dieser Website.


12.04.2017 LgM-Aktuell: NEUE Untersuchungen in der Laborgemeinschaft

Folgende Untersuchungen haben wir neu in der Laborgemeinschaft und können bereits angefordert werden:

• Brom im Serum
• Brom im Sammelurin
• Chrom im Serum
• hGH (Wachstumshormon)
• Gliadin im Serum
• Gliadin im Stuhl

Die Fachinformationen zu den einzelnen Untersuchungen folgen in Kürze.

Bei Fragen sprechen Sie uns an!


23.12.2016 LgM Aktuell: Gliadin-IgA im Stuhl

Die Zöliakie oder auch Sprue ist eine Erkrankung, deren zentrales Kennzeichen die Intoleranz gegenüber dem Getreide-Proteinkomplex Gluten mit seiner Gliadin-Fraktion ist. Im Krankheitsprozess entstehen Antikörper gegen Gliadin, die über eine Komplement-Aktivierung die Dünndarm-Schleimhaut schädigen können. In der Folge können gastroinintestinale Symptome wie aufgetriebenes Abdomen, Völlegefühl, Appetitlosigkeit, ein irritables Darmsyndrom, abdominale Schmerzen, Obstipation und Meteorismus auftreten. Auch klagen Patienten häufig über Zungenbrennen allgemeine Abgeschlagenheit, Depressionen und Blutarmut.
Der Nachweis von Anti-Gliadin-IgA Antikörpern in Verbindung mit Transglutaminase-IgA Antikörpern steigert die diagnostische Sensitivität auf 91-97% und die Spezifität auf 96–100% gegenüber dem Nachweis der Einzelkomponenten. Ergänzend sollte immer auch eine IgA-Bestimmung im Serum erfolgen, um einen IgA-Mangel auszuschließen.
Die Bestimmung von Transglutaminase- und Gliadin-IgA Antikörpern im Stuhl ist immer dann angezeigt wenn eine Blutentnahme nicht möglich oder abgelehnt wird. Auch bei Kindern bietet sich diese nichtinvasive Probennahme an.
Generell muß bei der Diagnostik von Kindern berücksichtigt werden, dass bei unter 2-jährigen Kindern mit Zöliakie häufig Autoantikörper fehlen. Auch scheint bei jungen Kindern mit aktiver Erkrankung der Nachweis von Gliadin-Antikörpern zuverlässiger zu gelingen als der Nachweis von Transglutaminase Antikörpern.
Patienten mit nachgewiesener Zöliakie sollten auf glutenhaltige Nahrungsmittel möglichst vollkommen verzichten. Die Kompliance des Patienten bezüglich der Diät lässt sich am besten mit dem Nachweis von Gliadin Antikörpern überprüfen, da diese schneller reagieren als Transglutaminase Antikörper.

Die Gliadin-Bestimmung wird bei Bedarf zweimal wöchentlich durchgeführt.

Diese Informationen finden Sie als PDF-Datei zum Ausdrucken im Download.

Hinweise zur Abrechnung finden Sie im Bereich Abrechnungsinfos (Mitgliederbereich) auf dieser Website.


25.11.2016 Fortbildung:„Tryptophan und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen“..

Liebe Mitglieder und Freunde der Laborgemeinschaft,
hiermit laden wir Sie sehr herzlich zu unserer Vortragsveranstaltung, zur Einführung unserer neuen Parameter „Aminosäuren“(L-Tryptophan, Phenylalanin, Tyrosin), ein:
Thema:
„Tryptophan und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen“
• Tryptophan – Grundlagen & biologische Funktion
• Tryptophan – Katabolismus zu Serotonin und Melatonin
• Tryptophan – Zusammenhang mit dem Immunsystem
• Tryptophan – Studien zur Rolle bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen
• Tryptophan – Einfluß des Tryptophanspiegels auf CED-Krankheitsaktivität
• Tryptophan – möglicher Marker bei CED
• Tryptophan – mögliche Ursachen für niedrige Blutspiegel bei CED
• Tryptophan – Zusammenhang mit dem Mikrobiom im Darm

wann: Freitag den 25. Nov.2016 von 15:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr
Ort: Laborgemeinschaft für ganzheitliche Medizin, Grandweg 64. 22529 Hamburg
Referent: Dr. rer. nat. Florian Thieme, Klinischer Chemiker, EuSpLM
Institut für Klinische Chemie
UKSH Universitätsklinikum Schleswig Holstein

Der Vortragsnachmittag ist kostenlos. Über Ihre Teilnahme würden wir uns freuen! Bitte melden Sie sich mit der umseitigen Fax-Antwort unter der Fax-Nr. 040-46775028, telefonisch oder per email (info@lgm-hh.de) in der Laborgemeinschaft an, damit wir uns auf die Teilnehmerzahl einstellen können.

Es grüßen Sie herzlich die Geschäftsführer

Lothar Ursinus,
Peter Farenholtz,
Thomas Pregartbauer.

Für diese Fortbildung ist ein Video-Mitschnitt des Vortrages verfügbar. Bitte bestellen Sie Skript und Mitschnitt in der Laborgemeinschaft (Tel. 040-46776406).


02.11.2016 LgM-Aktuell: NEU Aminosäuren-Bestimmung im EDTA-Plasma...

Bestimmung von:
L-Tryptophan, Phenylalanin, Tyrosin im EDTA-Plasma

· L-Tryptophan und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen.
· L-Tryptophan hemmt Appetit und Angstzustände.
· L-Tryptophan fördert gesunden Schlaf.
· L-Tryptophan das natürliche Antidepressivum.

Diese und andere Überschriften beschreiben nur unzureichend die möglichen Funktionen von LTryptophan im menschlichen Körper.
L-Tryptophan ist als Vorstufe von Serotonin und Melatonin für die normale Regulation der Gefühlslage und des Wohlbefindens zuständig. Außerdem unterstützt L-Tryptophan die Niacin-Synthese (Vitamin B3) und unterstützt damit wesentliche Funktionen im Kohlehydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel.
Aufgrund des geringen Vorkommens in Lebensmitteln und dem individuell stark unterschiedlichen Bedarf ist ein Tryptophan Mangel schnell möglich.

Phenylalanin und Tyrosin sind wichtig für den Hormonstoffwechsel und die Hirnfunktionen. Phenylalanin und davon abhängig Tyrosin tragen zur Synthese wichtiger körpereigener Proteine bei. Dazu gehören neben Insulin, Melanin auch das Schilddrüsenhormon Thyroxin (T4).
Ein Mangel dieser essentiellen Aminosäure (Phenylalanin) kann zu neurologischen Schäden führen.

Weiterführende Informationen können Sie gerne in der Laborgemeinschaft abrufen.

Die Aminosäure-Bestimmung wird zunächst zweimal pro Woche in der Laborgemeinschaft durchgeführt.
Probenmaterial: EDTA-Plasma

Diese Informationen finden Sie als PDF-Datei zum Ausdrucken im Download.

Hinweise zur Abrechnung finden Sie im Bereich Abrechnungsinfos (Mitgliederbereich) auf dieser Website.


06.06.2017:
LgM-Fachinformationen: Leaky Gut - der duschlässige Darm

.... Allergien, Unverträglichkeiten, Malabsorptionsstörungen, In-toleranzen, alles Begriffe, die ... mehr »

26.05.2017:
LgM Aktuell: NEU Chrom im Serum

Neu in der Laborgemeinschaft Chrom im Serum Chrom ist ... mehr »